Renaturierung der Nidda : Natur holt sich das Sossenheimer Wehr zurück

Die Arbeiten zur Umgestaltung des Sossenheimer Wehrs in Frankfurt sind abgeschlossen. Nur der zentrale Radweg steht erst im Frühjahr bereit.
Für die Fische ist alles so, wie es sein soll: Das 1926 errichtete, zwei Meter hohe Sossenheimer Wehr ist abgebaut, das dazugehörige Gebäude längst abgerissen. Dort fließt nun ein Teil der Nidda murmelnd über größere Steine des in die Nidda eingelassenen Streichwehrs in Richtung Höchst. Ein anderer Teil des Flusswassers folgt dem wieder offenen Weg in den Grill’schen Altarm. Und hier fließt die Nidda durch ein Flussbett, wie es bis vor rund hundert Jahren bestanden hat. Ehe aus Gründen des Hochwasserschutzes die Nidda ihres natürlichen Verlaufs beraubt wurde. Mit dem Wehr errichtete man Barrieren für Fische und Kleinstlebewesen. Jetzt können Nasen, Meerforellen und Barben mit Hilfe von Fischtreppen und dem steinigem, flachen Streichwehr wieder ungehindert zum Laichen in die Vordertaunusbäche gelangen.
Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €
Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €
- Mit einem Klick online kündbar





