FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Fachwerkhaus als Smart Home :
Ein Denkmal unter Styropor versteckt

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Links am Zaun hängt ein Foto vom früheren Zustand des Hauses. Das Fachwerk war unter dicken Schichten an Styropor und Putz verborgen.
Links am Zaun hängt ein Foto vom früheren Zustand des Hauses. Das Fachwerk war unter dicken Schichten an Styropor und Putz verborgen.Maximilian von Lachner

Was lange hinter Putz und Dämmung verborgen blieb, ist so spektakulär, dass das Altstadthaus in Hochheim zum Einzeldenkmal erklärt wurde. Zwei Privatleute haben es mit viel Einsatz, Herzblut und ökologischen Materialien saniert.

Die gute Nachricht zuerst: „Die Ehe hat gehalten!“ Das sei auch Roland Nußbaumer von der Un­teren Denkmalbehörde des Main-Taunus-Kreises zu verdanken, der den Bauherren immer wieder besorgt einschärfte: „Leute, achtet auf euch.“ Und weil der Hinweis vom Fachmann kam, der schon einige Ehen über Sanierungsprojekten hat scheitern sehen, befolgten Tobias Grollius und Lars Wisotzky ihn auch. Drei Jahre lang ackerten die beiden bei voller Berufstätigkeit abends und am Wochenende, nun wohnen sie zusammen auf drei Etagen ihres kleinen Fachwerkhäuschens mit Hof und Terrasse, vertragen sich immer noch und das Haus steht auch da wie eine Eins und ist die Zierde seiner Gasse.

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