FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Corona-Impfung beim Arzt :
Gut, wenn man einen Hausarzt hat

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Der ersehnte Piks: Hausärzte müssen sich an die Priorisierung halten, haben aber mehr Freiheiten beim Impfen
Der ersehnte Piks: Hausärzte müssen sich an die Priorisierung halten, haben aber mehr Freiheiten beim ImpfenLucas Bäuml

Nicht nur junge Versicherte, die bisher ohne auskommen, stellen jetzt fest: Es wäre ganz schön, einen Hausarzt zu haben, der vielleicht am Abend eine Impfdosis übrig hat. Doch wie kommt man auf die Liste?

Mit dem Impfen geht es zum Glück voran. Seit Ostern dürfen auch Hausärzte impfen. Zwar haben sie längst noch nicht so viel Impfstoff, wie sie gerne hätten. Zudem erfahren sie, wie Christian Sommerbrodt, Vorstandsmitglied im Hausärzteverband Hessen, moniert, auch immer erst am Freitag, wie groß die Lieferung für die nächste Woche ist: „Das schwankt sehr stark.“ Die Hausärzte haben beim Impfen aber mehr Freiheiten als die Impfzentren. Grundsätzlich müssen auch sie sich an die vorgeschriebene Reihenfolge halten, dürfen aber selbst priorisieren, sagt Sommerbrodt, der in einer Gemeinschaftspraxis mit sechs Ärzten in Wiesbaden arbeitet.

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