Queen-Bee-Syndrom : Kann es nur eine geben?

Das berüchtigte „Queen-Bee-Syndrom“ beschreibt, was in Deutschland „Stutenbissigkeit“ genannt wird. Erfolgreiche Frauen legen dem weiblichen Nachwuchs häufig Steine in den Weg. Doch das Phänomen ist umstritten.
In einem Bienenvolk kann es immer nur eine Königin geben. Sie regiert etwa fünf Jahre lang. In dieser Zeit ist sie das einzige geschlechtsreife Weibchen, sorgt für Nachkommen und steuert den Schwarm durch ihre Pheromone. Die chemischen Botenstoffe fördern das Lernverhalten der Arbeiterbienen und halten den Schwarm zusammen. Irgendwann ist sie dafür zu alt. Um für die Thronfolge vorzusorgen, ziehen die Bienen immer mehrere Jungköniginnen gleichzeitig heran. Begegnen sich zwei Königinnen im Nest, kommt es unweigerlich zum Kampf – nur eine der beiden überlebt.
Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €
Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €
- Mit einem Klick online kündbar





