Trauer nach der Tat von Kusel :
„Wir werden dich immer lieben“

Von
,
Anna Schiller
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Gedenkminute: Passanten stehen vor der Polizeiinspektion Kusel.
Gedenkminute: Passanten stehen vor der Polizeiinspektion Kusel.dpa

Kusel gedenkt der getöteten Polizisten. Die Angehörigen der getöteten Polizeianwärterin werden vom Staat wohl wenig finanzielle Unterstützung bekommen – doch viele Menschen zeigen mit Spenden ihre Solidarität.

Brennende Kerzen, ein Meer aus Blumen und ein Herz mit der Aufschrift „Es bleibt die Erinnerung“: Der Platz vor der Polizeiinspektion Kusel ist ein Ort der Trauer. Am Freitag traf sich die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) mit den Kollegen der beiden getöteten Polizisten. „Diese grau­same Tat schweißt die Polizeifamilie noch stärker zusammen“, sagte sie. Am Morgen gedachte die Polizei in einer deutschlandweiten Schweigeminute der Kollegen. An einer ökumenischen Gedenkfeier hatten am Donnerstagabend Hunderte Menschen teilgenommen – in der Stadtkirche und bei der Übertragung auf dem Marktplatz. „Die Lebenslichter von Yasmin und Alexander sind brutal erloschen“, sagte der evange­lische Dekan Lars Stetzenbach, während zwei Kerzen am Altar gelöscht wurden.

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