Fahrlässige Tötung :
Ein Jahr Haft auf Bewährung nach tödlicher Explosion bei BASF

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Der Angeklagte Andrija K. (l) sitzt im Verhandlungssaal des Landgerichts zwischen seinem Anwalt (hinten) und einem Dolmetscher (vorne).
Der Angeklagte Andrija K. (l) sitzt im Verhandlungssaal des Landgerichts zwischen seinem Anwalt (hinten) und einem Dolmetscher (vorne).dpa

Der Verurteilte selbst gab an, sich nicht mehr an den Unglückstag zu erinnern. Er hatte vor knapp drei Jahren eine falsche Leitung angeschnitten und so die Explosion mit fünf Toten und vielen Verletzten ausgelöst.

Knapp drei Jahre nach einem schweren Explosionsunglück auf dem Gelände des Chemiekonzerns BASF in Ludwigshafen ist der Angeklagte zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt worden. Das Landgericht Frankenthal (Rheinland-Pfalz) sah es am Dienstag als erwiesen an, dass der 63 Jahre alte Mann bei Reparaturarbeiten im Oktober 2016 eine falsche Leitung angeschnitten hatte. Es kam zu einer verheerenden Explosion, bei der fünf Menschen starben und 44 weitere verletzt wurden. Unter den Toten waren vier Mitarbeiter der Werksfeuerwehr.

FAZ

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