Autonome Müllsammler :
Gegen die 100 Millionen Tonnen Plastikmüll im Meer

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Die Boote – Seacat und Seadragon – sind mit Über- und Unterwasserkameras sowie Sensoren ausgestattet, ­gesteuert werden sie mittels Künstlicher Intelligenz.
Die Boote – Seacat und Seadragon – sind mit Über- und Unterwasserkameras sowie Sensoren ausgestattet, ­gesteuert werden sie mittels Künstlicher Intelligenz.Julian Staib

Für Menschen ist die Bergung von Müll im Meer gefährlich: Im Hamburger Hafen testen Forscher deshalb autonome Boote, die eines der drängensten Probleme des Planeten lösen sollen.

In einem Becken des Hamburger Hafens stoßen zwei gelbe Boote an­einander, um gleich danach wieder aus­einander­zutreiben. Der Wind ist stark, das Andock­manöver schwierig. Irgendwann rumst es, das größere Boot hat per Greifarm einen alten Autoreifen auf die Ladefläche des kleineren fallen lassen. Der wurde zuvor vom Boden des Hafen­beckens heraufgeholt. Menschen sind nicht an Bord, die Boote fahren autonom. Dutzende Wissen­schaftler an Land sind erleichtert: Das Manöver ist geglückt.

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