Heldin der Filmarbeiter : Die Frau, die die Filmstudios bezwang

Seit Juli hat Fran Drescher sich als Präsidentin der US-Schauspielergewerkschaft SAG-AFTRA für bessere Arbeitsbedingungen eingesetzt. Der Streik war nicht der erste Kampf in ihrem Leben.
Vor wenigen Tagen widmete die US-Satireshow „Saturday Night Live“ Fran Drescher und dem Streik der amerikanischen Schauspieler einen Sketch. Darin spielte man mit Witzen wie „Lassen Sie es mich so erklären, dass es auch ein betrunkenes kleines Kind versteht“ auf Dreschers Fähigkeit an, die komplexen Sachverhalte der Verhandlungen zwischen den großen Filmstudios und der Schauspielergewerkschaft SAG-AFTRA verständlich herunter zu brechen, etwa wenn es um die Nutzung von Künstlicher Intelligenz oder Streamingumsätze ging. Und man verneigte sich mit einem positiv gemeinten Seitenhieb („Nervig? So haben mich viele Leute dieses Jahr bezeichnet.“) vor ihrem unermüdlichen Engagement als SAG-AFTRA-Präsidentin. Seit 2021 hat die Schauspielerin diesen Posten inne. Dass man sie als „nervig“ bezeichnet, hat auch mit ihrer berühmtesten Rolle zu tun.


