1,2 statt 1,8 Millionen Euro :
Warum Boateng trotz härterer Strafe weniger zahlen muss

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Jérôme Boateng Ende Oktober vor dem Landgericht München I
Jérôme Boateng Ende Oktober vor dem Landgericht München Idpa

Der ehemalige Fußballnationalspieler hatte im Berufungsverfahren auf einen Freispruch gehofft. Stattdessen fällt die Strafe härter aus als zuvor – obwohl Boateng nun weniger zahlen muss.

Jérôme Boateng, ehemaliger Fußball-Nationalspieler, ist auch im Berufungsprozess wegen Körperverletzung verurteilt worden. Die 25. Berufungskammer des Landgerichts München I setzte 120 Tagessätze zu 10.000 Euro fest – und verschärfte damit die Strafe, die das Amtsgericht im vergangenen Jahr in erster Instanz verhängt hatte. Damals waren es zwar 1,8 statt nun 1,2 Millionen Euro, aber aufgeteilt auf 60 Tagessätze. Alles über 90 Tagessätze bedeutet eine Vorstrafe – mit dieser Bürde muss Boateng, der einen Freispruch anstrebte, nun womöglich leben.
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