Interview zur Grippewelle : Warum stecken Sie sich nicht an, Herr Doktor?

„Der positive Stress in der Praxis hält mich aufrecht“: Der Darmstädter Internist Burkhard Weimer über die heftigste Grippewelle der vergangenen Jahre, die Ansteckungsgefahr im Wartezimmer – und seine Methoden, das Infektionsrisiko niedrig zu halten.
Ganz klassisch: Im Urlaub im vergangenen Herbst. Der positive Stress in meiner Praxis hält mich aufrecht. Erst wenn der Stress nachlässt und der Körper runterfährt, werde ich krank. In der Praxis bin ich in den vergangenen Jahren gar nicht krank geworden. Es kann für das Immunsystem gut sein, ständig mit Erkrankten konfrontiert zu sein. Das sind Herausforderungen, die es stärker machen. Erst wenn es nicht mehr gefordert wird, erkrankt man plötzlich. Auch in meinem Praxisteam ist das so, wir haben keine Ausfälle grade.





