Verbraucherpreise : Weniger Inflation

Die Inflation in Deutschland ist im Januar gesunken, von 2,6 auf 2,3 Prozent. Ist jetzt alles gut?
Die Inflationsrate in Deutschland ist von Dezember auf Januar etwas zurückgegangen, von 2,6 auf 2,3 Prozent. Das ist erfreulich für Verbraucher.
Trotzdem ist das noch nicht die gewünschte Preisstabilität.
Deutlich höhere Preise gab es im Januar im Verkehr, weil nicht nur das Deutschlandticket für die Bahn teurer wurde, sondern durch CO2-Preis und höhere Rohölpreise auch der Kraftstoff für Autofahrer. Aber auch die Teuerung für Dienstleistungen bleibt mit vier Prozent zu hoch.
Da tröstet es wenig, dass Pauschalreisen saisonbedingt günstiger angeboten wurden.
Die EZB setzt darauf, dass die Inflationsrate im Euroraum „im Laufe des Jahres“ ihr Ziel von zwei Prozent erreicht. Dafür dürfen die Löhne nicht zu sehr steigen, auch wenn Arbeitnehmer sich natürlich genau das wünschen würden, als kleinen Ausgleich für die zurückliegende Inflation.
Die Erfahrungen mit Inflationsprognosen jedenfalls haben gelehrt, dass man sich nicht zu sehr auf sie verlassen sollte. Nicht nur Donald Trump kann noch für Überraschungen sorgen.
Das stärkste Argument für eine künftig sinkende Inflation ist zudem ein eigentlich unerfreuliches: die Wirtschaftsflaute.






