Verbraucherpreise : Die Inflation wandelt ihr Gesicht

Die Inflationsrate in Deutschland fällt im März von 8,7 auf 7,4 Prozent. Auch in anderen Euroländern macht sich die Beruhigung der Energiekrise bemerkbar. Dafür gibt es jetzt neue Sorgen.
Die Inflationsrate in Deutschland ist im März um mehr als einen Prozentpunkt zurückgegangen: Das ist die berühmte „Frühjahrsberuhigung“, auf die viele Ökonomen wie Bundesbank-Chefvolkswirt Jens Ulbrich als ersten Schritt für eine Mäßigung der Inflation in diesem Jahr gesetzt hatten. Bei 7,4 Prozent lag die Inflationsrate im März, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag nach einer ersten Schätzung mitteilte; im Januar und im Februar hatte die Rate noch 8,7 Prozent betragen. Deutlich zurückgegangen ist vor allem die Teuerung von Haushaltsenergie und Kraftstoffen. Hier lag der Preisanstieg auf Jahressicht nur noch bei 3,5 Prozent, nach 19,1 Prozent im Januar. Nahrungsmittel (plus 22,3 Prozent) und Dienstleistungen (plus 4,8 Prozent) verteuerten sich hingegen sogar noch mal stärker als im Januar.
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