https://www.faz.net/-gv6-9j2t0

Sind die Schulden zu hoch? : „Keine Spekulationsblase“

Sind die hohen Schuldenberge gefährlich? Darüber diskutiert diese Runde in Davos. Bild: WEF/Beadle

Der Markt für Unternehmensanleihen ist sehr stark gewachsen. Lässt sich mittlerweile schon von einer Schuldenbombe sprechen? In Davos war das Thema.

          3 Min.

          Das offizielle Programm des Weltwirtschaftsforums klingt gelegentlich etwas alarmierend. So trugen in diesem Jahr zwei Veranstaltungen die Titel „Die globale Schuldenbombe“ und „Wann wird die Blase bei den Unternehmensschulden platzen?“. Wer beide Veranstaltungen besucht hat, konnte erleichtert feststellen, dass der Weltuntergang aber doch noch nicht bevorsteht.

          Sehr zu loben ist aber der spezielle Blick, der auf die Verschuldung der Unternehmen geworfen wurde. Denn wenn auch in der Öffentlichkeit meist vor allem die Verschuldung der Staaten betrachtet wird, so stehen, historisch betrachtet, am Beginn vieler Finanzkrisen Schwierigkeiten mit privaten Schulden.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Entwicklung Arbeitsmarkt : Es steht Spitz auf Knopf

          Wann kippt der Arbeitsmarkt? Vom Autozulieferer Brose bis zur Deutschen Bank, trotz aller Meldungen über Werksschließungen und Entlassungen werden immer noch mehr neue Stellen geschaffen als alte gestrichen.
          Mario Draghi und seine Nachfolgerin Christine Lagarde.

          Wechsel an der EZB-Spitze : Draghi und die Deutschen

          Nirgendwo ist EZB-Präsident Mario Draghi, der am 31. Oktober abtritt, auf so viel Protest gestoßen wie in Deutschland. Am Ende hat er die Macht der Europäischen Zentralbank überdehnt. Eine Bilanz.