Verdacht des Veruntreuens : Zoll durchsucht Maklergeschäfte von Engel & Völkers

Das Hauptzollamt Bielefeld hat Räume des Maklers Engel & Völkers durchsucht. Es bestehe der Verdacht des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt.
Das Hauptzollamt Bielefeld hat am Dienstag zahlreiche Wohnungen und Geschäftsräume in Hamburg und an anderen Orten in Deutschland wegen Verdachts des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt bei der Immobilienvermittlung durchsucht. Das Immobilienunternehmen Engel & Völkers bestätigte auf Anfrage die Durchsuchung einiger Geschäftsräume. Die Behörde nannte den Unternehmensnamen selbst nicht.
Laut Hauptzollamt werden mehrere Personen verdächtigt, Immobilienmakler im jeweiligen Unternehmen beschäftigt zu haben, ohne die entsprechenden Sozialabgaben abgeführt zu haben: „Nach dem gegenwärtigen Stand der Ermittlungen sollen Immobilienmakler sich als selbständige Personen angemeldet haben, obwohl diese in den Arbeitsprozess der von den Beschuldigten geführten Unternehmen integriert gewesen sein sollen und von den Beschuldigten Weisungen erhalten haben sollen.“
Engel & Völkers gab an, zu den Vorwürfen rund um den Verdacht der Scheinselbständigkeit bei einem Lizenznehmer vollumfänglich zu kooperieren. Das Hauptzollamt Bielefeld vollstreckte 18 Durchsuchungsbeschlüsse im Auftrag der Staatsanwaltschaft Bielefeld und vernahm dabei auch Zeugen.





