Ex-Commerzbank-Chef : Manfred Knof geht zu Bitcoin-Fonds-Anbieter Valour

Der frühere Vorstandsvorsitzende der Commerzbank wird Chairman des kanadischen Kryptospezialisten Valour. Dabei legte die Commerzbank unter seiner Führung keine Priorität auf ein Bitcoin-Angebot für Privatanleger.
Seit September 2024 ist es still gewesen um Manfred Knof. Die Nachricht, dass der im kommenden August 60 Jahre alt werdende Knof seinen Vertrag als Vorstandsvorsitzender der Commerzbank nicht über das Jahresende 2025 hinaus verlängert, platzte damals mitten in den ersten Aktienverkauf des Bundes seit dem Staatseinstieg in das Kreditinstitut im Winter 2008/2009. Am 11. September 2024 bot der Bund 4,5 Prozent aller Commerzbank-Aktien an, sie landeten am Ende mutmaßlich ungeplant nur bei einem Bieter: Unicredit. Die italienische Bank hatte, was damals kaum jemand wusste, sich schon vor der Auktion 4 Prozent aller Commerzbank-Aktien gesichert, besitzt daher nun 9,5 Prozent und plant, das Kreditinstitut komplett zu übernehmen. Die Commerzbank wehrt sich dagegen, und machte in Sachen Knof schnell Tabula rasa.


