Anreize bei Aktienhändlern :
EU-Finanzaufsicht nimmt Neobroker unter die Lupe

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Die App von Trade Republic im App Store von Apple auf einem iPhone.
Die App von Trade Republic im App Store von Apple auf einem iPhone.dpa

Rückvergütungen für Handelsaufträge ermöglichen Trade Republic und anderen günstige Gebühren. Droht aber damit ein Interessenkonflikt zulasten der Kunden?

Für Kleinanleger schwer zu durchschauende Anreizsysteme bei Aktienhändlern rufen die EU-Finanzwächter auf den Plan. Dabei geht es um die Geschäftspraxis des sogenannten „Payment for Order Flow“ (PFOF),  bei dem Broker Kundenaufträge an bestimmte Handelsplätze vermitteln und dafür eine Vergütung erhalten. Oftmals seien dies zugleich solche Händler, die ihre Angebote zum Nulltarif anböten, erklärte die europäische Wertpapieraufsicht ESMA am Dienstag. „PFOF lässt ernsthafte Sorgen um den Anlegerschutz aufkommmen“, bemängelten die Aufseher. In den meisten Fällen sei die Praxis mit den Wertpapiergesetzen in der EU nicht vereinbar. Sogenannte Neobroker, die mit gebührenfreien Angeboten auf Kundenfang gehen, haben in den vergangenen Jahren auch in Deutschland ein rasantes Wachstum hingelegt.

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