Die Vermögensfrage : Diamantenfieber ist nicht gesund für Anleger

Klein, leicht, unzerstörbar, teuer: Echte Diamanten sind ideale Wertspeicher. Trotzdem eignen sie sich nur bedingt als Geldanlage. Worauf sollten Anleger achten, und welche Unterschiede gibt es im Vergleich zu Gold?
Als der französische Kaiser Napoleon nach seiner endgültigen Niederlage vom Schlachtfeld bei Waterloo fliehen musste, erbeuteten seine Verfolger unter anderem seinen legendären Feldherrenmantel. In dessen Futter fanden sie raffiniert eingenähte Diamanten, die noch weit kostbarer waren als das kaiserliche Textil. Dank seiner diamantuntersetzten Kleidung konnte der Imperator zumindest einen Teil seines Vermögens ganz nah bei sich tragen. Hätte er den gleichen Wert in Goldmünzen mitgeschleppt, hätte er sich im wahrsten Sinne des Wortes weit schwerer getan. Die Anekdote verdeutlicht, wie bequem Diamanten zu transportieren sind – nicht nur für den rechtmäßigen Eigentümer, auch für Diebe und Räuber.
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