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Bitcoin rutscht unter 70.000-Dollar-Marke

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Bitcoin gibt in der Spitze knapp 4 Prozent ab.
Bitcoin gibt in der Spitze knapp 4 Prozent ab.AFP

Für Kryptowährungen geht es weiter bergab. Seit November 2024 ist Bitcoin erstmals unter die Marke von 70.000 Dollar gefallen.

Die Talfahrt bei den Kryptowährungen hält an: Erstmals seit November 2024 ist Bitcoin am Donnerstag unter die psychologisch wichtige Marke von 70.000 Dollar gefallen. Die wichtigste Cyber-Devise gibt in der Spitze 3,8 Prozent auf 69.858 Dollar nach.

Bitcoin ist in dieser Woche bereits um mehr als acht Prozent gefallen und hat damit seine Verluste in diesem Jahr auf gut 20 Prozent erhöht. Der Ether-Kurs ist seit Anfang Januar um 30 Prozent eingebrochen.

Analysten nennen als Grund die Benennung des neuen Fed-Chefs

Seit Monaten sei bereits ein schleichender Abbau von Bewertung und Risikoappetit zu sehen, sagt Timo Emden von Emden Research. Aus der Kurskorrektur könnte sich nun eine handfeste Vertrauenskrise entwickelt.

Den jüngsten Einbruch bei den Kryptowährungen führen Analysten auf die Ernennung von Kevin Warsh zum nächsten Vorsitzenden der US-Notenbank Fed zurück. Es wird erwartet, dass er die Bilanz der Fed verkleinern möchte.

Risikoreiche Assets wie Kryptowährungen werden generell als Nutznießer einer großen Bilanz angesehen, da sie zu Kursgewinnen tendieren, wenn die Fed die Geldmärkte mit Liquidität versorgt. „Der Markt fürchtet einen Falken mit ihm“, sagte Manuel Villegas Franceschi von Julius Bär. „Eine kleinere Bilanz wird Kryptowährungen keinen Rückenwind geben.“

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