Geldanlage : Zehn Prozent Rendite mit Unternehmensanleihen

Wer in Hybridanleihen investiert, muss risikofreudig sein. Doch eine Kombination aus guter Bonität und Nachrangigkeit kann für Anleger durchaus attraktiv sein.
Die Renditen an den Anleihemärkten sind zuletzt etwas gesunken. Die für Europa maßgebliche deutsche Bundesanleihe wies zuletzt für zehn Jahre eine Rendite von 2,4 Prozent auf, nach 2,7 Prozent im Mai und Juni. Für zwei Jahre gibt es noch knapp 2,7 Prozent Rendite, im Mai und Juni waren noch mehr als 3 Prozent üblich. Wer mehr Rendite will, muss das Risiko erhöhen. „In diesem Umfeld kann man sich auf die renditestärkeren Marktsegmente wie Hochzinsanleihen und AT1-Anleihen konzentrieren“, sagt Mohammed Kazmi, Makrostratege und Anleihen-Portfoliomanager der Union Bancaire Privée (UBP). „Daneben machen variabel verzinsliche Anleihen immer noch Sinn sind, obwohl die Zentralbanken bereits den Zinsgipfel überschritten haben.“ Das Halten von Staatsanleihen stellt nach seiner Ansicht weniger eine Absicherung für Portfolios dar im aktuellen Zinssenkungszyklus, der sich bei robustem Wirtschaftswachstum und einer vergleichsweise hohen Inflation abspielt.
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