Akademischer Mittelbau :
Die ungleichen Chancen auf eine Hochschulkarriere

Von
Heike Mauer
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Bei den Studenten ist Geschlechterparität erreicht, doch in der Wissenschaft sinkt der Frauenanteil mit jeder Karrierestufe
Bei den Studenten ist Geschlechterparität erreicht, doch in der Wissenschaft sinkt der Frauenanteil mit jeder Karrierestufedpa

Die Debatte über das akademische Prekariat läuft auf Hochtouren. Doch die Geschlechterperspektive bleibt oft ausgespart.

Auch die Verabschiedung des Hochschulpakts hat die Debatte über befristete Kettenverträge im akademischen Mittelbau nicht beendet. Die Geister scheiden sich allerdings, wie der Norm der Befristung begegnet werden soll und ob sie überhaupt als wissenschaftspolitisches Problem zu gelten habe. Albrecht Koschorkes jüngst gesungenes Lob auf die Befristung als die vermeintlich leistungs- und innovationssteigernde Conditio sine qua non von Exzellenz stößt auf vehemente Gegenwehr. Claudia Gatzka wendet etwa ein, dass Dauerstellen mitnichten dazu führen müssten, dass Wissenschaft ihre Innovationskraft verliere. Längeres Nachdenken in gesicherter Position könne vielmehr da Kreativität freisetzen, wo Befristungen zu einem systematischen Verlust wissenschaftlicher Expertise führten.

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