Polarforschung :
Der geheimnisvolle See unter dem antarktischen Eis

Von
Horst Rademacher
Lesezeit:
Wostock-Station in der Antarktis, rechts zu sehen ist der Bohrturm
Wostock-Station in der Antarktis, rechts zu sehen ist der BohrturmReuters

Russische Forscher haben mit einem Spezialbohrer eine Tiefe von vier Kilometern erreicht. Die oberste Schicht des subglazialen Wostok-Sees ist angebohrt. Das Projekt ist eine Strapaze für Mensch und Material.

Dass es russischen Polarforschern in der vergangenen Woche mit einer Bohrung gelungen ist, noch kurz vor Einsetzen des Südwinters die Oberkante des im Eis der Ostantarktis eingebetteten Wostok-Sees zu erreichen, ist nicht nur eine technische Meisterleistung (siehe F.A.Z. vom 9. Februar). Mit dem Erfolg hat die aus zwölf Personen bestehende Bohrmannschaft der 57. russischen Antarktis-Expedition ein ohnehin schon bedeutendes Stück Wissenschaftsgeschichte um ein weiteres Kapitel ergänzt. Aus dieser Bohrung stammt nämlich auch der inzwischen berühmte, mehr als 3300 Meter lange "Wostok-Eiskern", anhand dessen sich das Klima der Südpolarregion erstmals mehr als 400 000 Jahre zurückverfolgen ließ.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Stellv. Wohnbereichsleitung (m/w/d)
Sozialservice-Gesellschaft des BRK GmbH, SeniorenWohnen München Kieferngarten
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Techniker / Meister Elektrotechnik (m/w/d) Planung Elektrotechnik
LOGOS Bremen Ingenieur- und Planungsgesellschaft mbH
Zum Stellenmarkt