Elektrosmog :
Bundesamt bei Magnetfeldern skeptisch

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Die Elektrosmog-Angst geht um.
Die Elektrosmog-Angst geht um.dpa

Schwacher Elektrosmog verändert den Magnetsinn von Vögeln, war jüngst zu lesen. Kann er auch Menschen schaden? Die Bundesbehörde hat Stellung bezogen.

Oldenburger Forscher waren nach einer großangelegten Studie und diversen Experimenten kürzlich zu dem Schluss gekommen. Der Magnetsinn von Zugvögeln wie Rotkehlchen wird schon durch vergleichsweise schwache elektromagnetische Strahlung, wie sie von Elektrogeräten und im Radiofrequenzbereich erzeugt werden, massiv beeinträchtigt. Offensichtlich aber ist der Vogelzug dennoch nicht zusammengebrochen.  Das dürfte vor allem daran liegen, dass Zugvögel noch andere genetisch fixierte Navigationssysteme für die Orientierung zur Verfügung haben und den Verlust des Magnetsinns vor allem in Städten kompensieren. Wie sieht es aber mit den Folgen der elektromagnetischen Einwirkung beim Menschen aus? Bilden sich Elektrosmog sensible Menschen ihr Unwohlsein und Krankheiten doch nicht bloß ein? Gibt es kausale Beziehungen zur Einwirkung der schwachen Strahlung im Bereich von 50 Hertz bis 5 Megahertz?

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