Doping-Kronzeugin Stepanowa :
„Doper lassen sich besser vermarkten“

Lesezeit:
Ertappt und doch zwei Jahre nicht gesperrt: Julija Stepanowa stellt das Kontrollsystem der IAAF in Frage.
Ertappt und doch zwei Jahre nicht gesperrt: Julija Stepanowa stellt das Kontrollsystem der IAAF in Frage.Imago

Julia Stepanowa ist Kronzeugin des Doping-Skandals in Russland. Warum aber reagiert kaum jemand auf ihre Vorwürfe und Beweise? Im F.A.Z.-Interview spricht die Läuferin über ihre Flucht aus Russland, Angst und weitere Beweise.

Namen zu nennen und Doper im Bild zu zeigen scheint gefährlich. Die 28 Jahre alte 800-Meter-Läuferin hat mit ihrem Mann Witali und dem gemeinsamen Sohn die Heimat Russland verlassen. Denn in der ARD-Dokumentation „Geheimsache Doping: Wie Russland seine Sieger macht“ wurden neben ihrer Schilderung des Doping-Systems Ton- und Filmaufnahmen gesendet, die den Nationaltrainer, den Mannschaftsarzt und die Olympiasiegerin Savinowa des Dopings überführen. Unter ihrem Mädchennamen Julia Rusanowa hatte sie Rang zwei bei der Hallen-EM 2011 in Paris belegt; ihre Bestzeit von 1:56,99 Minuten lief sie im Sommer desselben Jahres bei der russischen Meisterschaft. Als sie 2013 wegen Dopings gesperrt wurde, annullierte der Internationale Leichtathletik-Verband IAAF alle ihre Ergebnisse seit 2011.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Pflegepädagoge / Lehrkraft (m/w/d) für die Pflegeschule
DRK Landesverband Schleswig-Holstein e.V.
Zum Stellenmarkt