Rechtsextremismus im Fußball :
Umstrittener FC Ostelbien aus Landesverband ausgeschlossen

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Eine Hütte des Fußballvereins FC Ostelbien Dornburg.
Eine Hütte des Fußballvereins FC Ostelbien Dornburg.dpa

Wegen rechtsextremistischen Tendenzen ist der umstrittene Fußballverein FC Ostelbien Dornburg nun aus dem Fußballverband Sachsen-Anhalt ausgeschlossen worden. Zuvor ist der Kreisligaverein bereits aus dem Landessportbund ausgetreten.

Der wegen seiner rechtsextremistischen Tendenzen umstrittene FC Ostelbien Dornburg ist aus dem Fußballverband Sachsen-Anhalt (FSA) ausgeschlossen worden. „Der Beschluss ist einstimmig gefallen“, sagte FSA-Präsident Erwin Bugar. Zuvor hatte der MDR über das Ergebnis der Tagung vom Freitag berichtet. Der Kreisliga Verein hat nun die Möglichkeit, innerhalb von sieben Tagen ab Zustellung des Beschlusses das Verbandsgericht anzurufen.

In der vergangenen Woche war Dornburg aus dem Landessportbund Sachsen-Anhalt (LSB) ausgetreten, nachdem der Verein zuvor vom LSB unter anderem wegen Gewaltverherrlichung und rechtsextremer Tendenzen ausgeschlossen worden war. Einen Widerspruch gegen den Beschluss des LSB-Präsidiums hatte Ostelbien zurückgezogen.

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Der Verein wollte aber um den Verbleib im Fußballverband Sachsen-Anhalt und damit für eine Spielberechtigung kämpfen. Doch der FSA begründete den Ausschluss damit, dass die Mitgliedschaft in den Landesfachverbänden die Mitgliedschaft im LSB voraussetze.

Der FC Ostelbien war in der Vergangenheit mehrfach durch rüde Attacken auf dem Feld und Bedrohung von Spielern und Schiedsrichtern aufgefallen. Laut Landesamt für Verfassungsschutz sind 15 Vereinsmitglieder als Rechtsextremisten bekannt. Der FSA hatte bereits 2011 versucht, dem FC Ostelbien die Spielberechtigung zu verweigern. Die mutmaßlich rechtsextremen Kicker hatten sich aber vor dem Verwaltungsgericht in den Spielbetrieb eingeklagt.

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