https://www.faz.net/-gtl-8c1co

Vierschanzentournee : Freund sagt Start bei Quali in Bischofshofen ab

  • Aktualisiert am

Severin Freund Bild: dpa

Nach seinem Sturz in Innsbruck verzichtet Severin Freund auf die Qualifikation zum abschließenden Springen der Vierschanzentournee. Sein Start in Bischofshofen soll aber nicht gefährdet sein.

          1 Min.

          Vor dem finalen Showdown bei der 64. Vierschanzentournee hat Severin Freund aus gesundheitlichen Gründen eine Zwangspause einlegen müssen. Der Skisprung-Weltmeister sagte am Dienstag seine Teilnahme am Training und an der Qualifikation ab, um seine Blessuren vom Sturz in Innsbruck vollständig auszukurieren. Freund hatte sich dabei Prellungen am ganzen Körper zugezogen.

          „Kurzfristig haben wir eine perfekte Erstversorgung hinbekommen. Wie von allen befürchtet, merkt man es am Tag danach aber umso stärker. Der eine Ruhetag hat nicht ausgereicht, um ihn für heute sprungfertig zu bekommen“, sagte Bundestrainer Werner Schuster.

          Als Zweiter der Weltcup-Gesamtwertung ist Freund automatisch für den Wettbewerb an diesem Mittwoch (17 Uhr / Live in der ARD und bei Eurosport) in Bischofshofen qualifiziert. „Ich denke, für morgen wird es kein Problem geben. Severin wird morgen springen. Aber wir mussten Vernunft walten lassen. Es macht keinen Sinn, in dieser Verfassung auf die Schanze zu gehen. Er braucht diesen Tag, um morgen seine Höchstleistung zu bringen“, erklärte Schuster.

          Im letzten Tournee-Wettbewerb muss Freund knapp 20 Punkte auf Spitzenreiter Peter Prevc aus Slowenien aufholen, um sich doch noch den Traum vom ersten deutschen Gesamtsieg seit 14 Jahren zu erfüllen.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Proteste in Hongkong : China setzt auf Konfrontation

          Der Hass auf Peking hat eine radikale Eigendynamik entwickelt. In Hongkongs Jugend wächst die Sehnsucht nach einer eigenen Nation. Für alle Seiten droht ein bitteres Ende.
          Donald Trump und Liu He, Vizepremier von China, gemeinsam in Washington. Infolge des Handelskriegs mit Amerika habe die Korruption in Chinas Privatwirtschaft wieder zugenommen, berichtet Philipp Senff von der Wirtschaftsanwaltskanzlei CMS in Schanghai.

          Vorfälle der Deutschen Bank : In China lauert die Korruption bis heute

          Mit teuren Geschenken an chinesische Politiker wollte sich die Deutsche Bank Vorteile verschaffen. Der Fall lenkt den Blick auf ein Land, das trotz Mühen immer noch unter Bestechung leidet – auch wegen des Handelskriegs mit Amerika.
          Andreas Scheuer am Mittwoch in Berlin

          Verkehrsminister Scheuer : Im Porsche durch die Politik

          Verkehrsminister Andreas Scheuer hat einen Vorteil, der ihm beim Streit über die Pkw-Maut zum Nachteil gereichen könnte: eine gewisse Lockerheit.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.