Tour de France : Eine Schicksalsgemeinschaft

Wenn die Tour im steilen Gelände aus dem Sattel geht, kämpfen die Sprinter nur „ums Überleben“. Um in den Bergen im Limit zu bleiben, schließen sie sich zusammen.
Schön, einfach mal die Beine auszustrecken, mit Blick auf einen Swimmingpool. Rick Zabel hatte es sich am Montagnachmittag auf einer Liege bequem macht im Quartier seiner Mannschaft. Ruhetag, ein seltener Moment der Entspannung bei der Tour de France. Die Gedanken waren bei der Rundfahrt, sie kreisen immerfort um das Rennen, allein schon wegen der nächsten Herausforderungen. Das war während einer kurzen Phase der Erholung auch bei Zabel so. Sich mit der nahen Zukunft zu beschäftigen, war keine besonders angenehme Sache für ihn. Das Peloton ist jetzt in der Höhe unterwegs, mehrere Tage. Ein Abstecher in die Alpen, bei dem am Dienstag – auf der zehnten Etappe mit Ankunft in Le-Grand-Bornand – der Franzose Julian Alaphilippe als Erster das Ziel erreichte, in einem Solo. Der Belgier Greg Van Avermaet trägt weiter das Gelbe Trikot, da eine Attacke der Favoriten ausblieb.





