Die vierte Frau wird händeringend gesucht
Auch beim Biathlon-Weltcup in Ruhpolding hält die Misere der Frauen-Staffel an. Zu drei Vierteln stellt sich das deutsche Team von selbst auf. Nun stellt sich vor der WM in Antholz eine wichtige Frage.
Die deutsche Damen-Staffel gewinnt bei den Biathlon-Weltmeisterschaften in Antholz Silber. Es ist der erste Podestplatz der Saison. Und die Männer-Staffel erlebt ein turbulentes Rennen.
Auch beim Biathlon-Weltcup in Ruhpolding hält die Misere der Frauen-Staffel an. Zu drei Vierteln stellt sich das deutsche Team von selbst auf. Nun stellt sich vor der WM in Antholz eine wichtige Frage.
Die Saison der Biathletinnen wird nicht besser. Nach der „Farce“ vom Freitag gibt es auch in der Staffel am Tag danach ein Fiasko. Weltmeisterin Denise Herrmann erwischt einen schlimmen Tag – und wird deutlich.
Kollektiver Blackout beim Weltcup in Hochfilzen: als beste Deutsche landet Denise Herrmann beim Sprint auf Rang 41. Ein schlechteres Ergebnis gab es für deutsche Biathletinnen noch nie.
Ernüchternder Auftakt für die deutschen Biathleten in Östersund. Auch die Staffel der Frauen lief zu nichts Zählbaren. Platz vier macht aber immerhin Mut.
Ein Magen-Darm-Infekt verhindert den Einsatz von Sprint-Olympiasieger Peiffer beim Auftakt in die Biathlon-Saison. Schempp soll ihn ersetzen. Zuvor startet noch der Single-Mixed-Wetbewerb.
Mit Startnummer 24 läuft Denise Herrmann zum finalen Schießen auf Stand 24. Trotz eines Fehlers erringt die frühere Langläuferin ihren ersten Biathlon-Weltcupsieg und erfüllt damit die Olympia-Norm.
Ohne Topläuferin Laura Dahlmeier haben die Deutschen in Oberhof beim Biathlon-Sprint Freude an Platz fünf von Maren Hammerschmidt. Eine besondere Geschichte schreibt Darja Domratschewa nach ihrer Babypause.
Lehrstunde für die deutsche Biathletinnen: Luise Kummer, Vanessa Hinz, Karolin Horchler und Franziska Preuß laufen mit der Damen-Staffel nur auf Platz zehn.
Die Weißrussin Darja Domratschewa gewinnt über 15 Kilometer in Östersund. Als beste Deutsche überzeugt eine stark laufende Franziska Hildebrand. Miriam Gössner ist bei ihrem Comeback weit abgeschlagen.