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Staffel in Östersund : Deutsche Biathletinnen laufen am Podest vorbei

  • Aktualisiert am

Beste deutsche Biathletin: Franziska Preuß riskierte am Ende alles. (Bild vom Einzelrennen) Bild: AFP

Ernüchternder Auftakt für die deutschen Biathleten in Östersund. Auch die Staffel der Frauen lief zu nichts Zählbaren. Platz vier macht aber immerhin Mut.

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          Die deutschen Biathletinnen sind zum Abschluss des Auftakt-Weltcups in Östersund mit der Staffel auf Platz vier gelaufen. Karolin Horchler, Denise Herrmann, Vanessa Hinz und Franziska Preuß leisteten sich am Sonntag eine Strafrunde durch Herrmann sowie insgesamt neun Nachlader und verpassten das Podium um 5,3 Sekunden. Den Sieg nach 4 x 6 Kilometern sicherte sich das norwegische Quartett, das die Schweiz mit 8,5 Sekunden Vorsprung auf Platz zwei verwies. Gastgeber Schweden lief auf Rang drei.

          Die DSV-Frauen hatten sich schon bei der WM im März an gleicher Stelle mit Rang vier begnügen müssen. Horchler („Das war solide von mir“) übergab mit 33,4 Sekunden Rückstand als Sechste an Herrmann. Die Verfolgungs-Weltmeisterin musste im Liegendanschlag zwar in die Strafrunde, zündete dann aber den Turbo und übergab als Dritte an Hinz. Der Rückstand betrug zu diesem Zeitpunkt 16,8 Sekunden auf Schweden. „Ohne die Strafrunde wäre es ein Bombenrennen gewesen. Liegend war ich nicht so gut dabei, da ist mir die Düse gegangen“, sagte Herrmann im ZDF. Hinz hielt Platz drei und verringerte den Rückstand auf nur noch drei Sekunden. Beim letzten Schießen riskierte Preuß im Kampf der führenden vier Teams alles, vergab aber mit einem Nachlader knapp den Podestplatz.

          Weil die Männer tags zuvor nur Staffel-Achter geworden waren, holten die deutschen Skijäger beim Saisonauftakt mit Rang zwei in der Single-Mixed-Staffel lediglich einen Podestplatz.

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