Sport in Zeiten des Krieges : Ovtcharov verlässt Verein

Der deutsche Tischtennisspieler Dimitrij Ovtcharov verlässt seinen russischen Verein, die DFB-Stiftung Egidius Braun spendet mehr als 330.000 Euro für soziale Projekte in der Ukraine und Dynamo Kiew gewinnt sein erstes Benefizspiel in Warschau.
Der deutsche Tischtennis-Nationalspieler Dimitrij Ovtcharov wird nicht mehr für seinen russischen Verein Fakel Orenburg antreten. „Bereits vor einigen Wochen habe ich die Entscheidung getroffen, Orenburg zu verlassen“, teilte Ovtcharov am Dienstag über Instagram mit. Der Krieg gegen die Ukraine mache ihn fassungslos und sehr traurig. Mit Fakel Orenburg, der vom russischen Energiekonzern Gazprom gesponsert wird, gewann er viermal die Champions League. Der Verein sei zu seiner sportlichen Heimat geworden und habe ihn in seiner Entwicklung sehr unterstützt. „Der Sport kann eigentlich nichts dafür, dennoch kann ich jetzt nicht einfach weiter dort Tischtennis spielen!“, schrieb er. Der 33 Jahre alte Ovtcharov wurde in Kiew geboren, die Familie zog 1992 nach Deutschland. Sein Vater war sowjetischer Tischtennis-Meister und -Nationalspieler. dpa
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