Unbeliebte Alpine Kombination :
(K)eine Schnapsidee

Achim Dreis
Ein Kommentar von
Lesezeit:
Gold ist Gold: Michelle Gisin gewinnt die Alpine Kombination ohne große Konkurrenz
Gold ist Gold: Michelle Gisin gewinnt die Alpine Kombination ohne große KonkurrenzReuters

Die Alpine Kombination aus Abfahrt und Slalom hätte eigentlich das Potential, die Königinnen und Könige des Skisports zu krönen. Stattdessen ist sie unbeliebt. Wie könnte man das ändern?

Nach dem Start einige Slalomstangen umkurven, im Mittelteil zu Riesenslalom-Schwüngen übergehen und unten raus mit einer rasanten Schussfahrt ins Ziel rasen. Zwischendurch bei zwei Boxenstopps von den kurzen Carvern auf die lang und längeren Latten umsteigen. Fertig wäre eine wahrhaftigen Kombination, die den kompletten Athleten in einem einzigen Run fordert.

Wer Abfahrt und Slalom gewinnbringend miteinander kombinieren kann, sollte König oder Königin des alpinen Skisports sein. Sollte man meinen. Doch das Gegenteil ist der Fall. Kombi-Gewinner werden als Olympiasieger zweiter Klasse behandelt, da kann Michelle Gisin noch so strahlen mit ihrer Goldmedaille. Nur 26 Läuferinnen hatten den zweigeteilten Contest diesmal unter die Skier genommen – darunter keine zehn, die zur erweiterten Weltelite zählen. Bei den Männern vergangene Woche ein ähnliches Bild. Im Weltcup wird der umständliche Wettbewerb schon gar nicht mehr aufgeführt.

F.A.Z.-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen

F.A.Z. bei Google bevorzugen

Angesichts von so viel Desinteresse nutzt es auch nichts, dass seit Jahren am Reglement rumgedoktert wird. Warum also nicht eine konsequente Kombination anbieten und verbinden, was zusammengehört. Auch Skicross wurde einst als Schnapsidee bezeichnet.

DSGVO Platzhalter

Externer Inhalt von Eurosport

Um externe Inhalte anzuzeigen, ist Ihre widerrufliche Zustimmung nötig. Dabei können personenbezogene Daten von Drittplattformen (ggf. USA) verarbeitet werden. Weitere Informationen .

Empfehlungen
Viel Rauch um Sergio Pérez: der Mexikaner bleibt beim US-Team Cadillac
Formel 1:
Cadillac setzt weiter auf Pérez

Rechtzeitig vor seinem Heimrennen in Mexiko verlängert Sergio Pérez seinen Vertrag bei Cadillac. Noch wartet das US-Team auf seine ersten Punkte in der Formel 1.

Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt