Snowboard :
Das Ende der Romantik

Von
Michael Eder, Laax
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Ende der Romantik: Die Snowboarder wie Shaun White sind in der olympischen Gefangenschaft angekommen
Ende der Romantik: Die Snowboarder wie Shaun White sind in der olympischen Gefangenschaft angekommendpa

Die wilden Typen auf den Brettern galten einmal als cool und lässig - das ist vorbei. Olympia hat Snowboard zum Nachteil verändert. Nun hofft die Szene in Sotschi auf das Duell White gegen Podladtchikow.

Als Jake Burton, der Erfinder des Snowboards, und seine Frau Jenna 2004 die European Snowboard Open in Livigno besuchten, war der Ort in Italien nur eine Station auf ihrer zehnmonatigen Reise durch alle Kontinente, während der es immer nur Winter war. Zehn Monate quer durch die Welt, zehn Monate im Schnee. Die Welt drehte sich ums Snowboard damals, wer auf dem Brett stand, galt als cool, fühlte sich als Trendsetter, die Skifahrer waren die Jungs von gestern. Das hat sich geändert. In diesen Tagen sind Burton und seine Frau wieder Gast bei den European Open, die seit nunmehr zehn Jahren in Laax in der Schweiz stattfinden, ihre Firma ist immer noch die treibende Kraft im Snowboardgeschäft, aber die Zeiten sind härter geworden.

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