Skeletoni Pikus-Pace : Dieser eine Wettkampf noch

Noelle Pikus-Pace ist Skeleton-Pilotin - und Mutter. Die ganze Familie ist Teil ihres olympischen Projekts. Zur Halbzeit des Wettbewerbs liegt die Amerikanerin auf Rang zwei und darf noch von Gold träumen.
In der 18. Schwangerschaftswoche verlor Noelle Pikus-Pace ihr drittes Kind. Sechs Wochen später, am 1. Juni 2012, hatte sie sich entschieden: ein letzter Anlauf auf Olympia. Sie begann wieder mit dem Training. Es ist der letzte Versuch, doch noch Olympiasiegerin zu werden. Zu ihren Bedingungen. Als Familienunternehmen, mit ihrem Mann und den zwei lebenden Kindern. „Es gab nur einen Weg: unseren. So oder gar nicht, haben wir damals abgemacht“, sagt Noelle Pikus-Pace. Der Weg hat sie nach Sotschi geführt, nach zwei von vier Läufen auf ihrem Skeleton-Schlitten liegt sie 44 Hundertstelsekunden hinter der Britin Elizabeth Yarnold auf Platz zwei.





