Handball :
Die Nationalmannschaft als Zugpferd

Von
Frank Heike, Hamburg
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Der Trainer vorneweg: Christian Prokop (rechts) und das Handball-Nationalteam.
Der Trainer vorneweg: Christian Prokop (rechts) und das Handball-Nationalteam.dpa

Volle Kraft voraus Richtung WM: Im Handball wird derzeit an einem Strang gezogen. Die Bundesliga hat den Stellenwert der Nationalmannschaft erkannt – das war nicht immer so.

Eines möchte Axel Kromer hervorheben: „Der Umgang zwischen Liga und Nationalmannschaft ist top“, sagt der „Vorstand Sport“ beim Deutschen Handballbund (DHB). Festmachen will Kromer das am Sonderlehrgang mit dem Länderspiel gegen Polen am 9. Dezember, den die Bundesliga-Klubs der ersten DHB-Auswahl ermöglicht hat. „Den Termin hat die HBL uns freigeräumt, obwohl er außerhalb des Abstellungszeitraums von EHF und IHF liegt“, sagt Kromer, der die „alten Zeiten“ kennt, als die Bundesliga eher gegen die Nationalmannschaft arbeitete, es sogar unausgesprochene Verbote einiger Klubs gab, zu DHB-Maßnahmen zu reisen. Vor allem Heiner Brand hat das in seiner Zeit als Bundestrainer benannt und kritisiert. Vieles hat sich schon dadurch gebessert, dass in Mark Schober ein „Kind der Liga“ Vorstandsvorsitzender des DHB geworden ist.

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