Handball-WM : Selbstloser Durchbeißer

Stefan Kneer ist ein typisches Beispiel für die neue Qualität der deutschen Mannschaft bei der Handball-WM - kaum einer hatte viel erwartet, aber er wächst über sich hinaus.
Er zählte bisher nicht zu den Stars des internationalen Handballs. Aber das Interesse an Stefan Kneer ist seit Sonntag spürbar gewachsen. Beim 28:23 im Achtelfinale der Weltmeisterschaft in Spanien gegen Mazedonien war der Siebenundzwanzigjährige vom SC Magdeburg mit fünf Treffern erfolgreichster Schütze, Kneers Meinung war plötzlich gefragt. Bisher war der Halblinke, der zu den sechs WM-Debütanten in der Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) zählt, nicht allzu auffällig. „Das war harte Arbeit, auch wenn es wie ein sicherer Sieg aussah“, sagte Kneer am Montag im Hotel in Barcelona, bevor der DHB-Tross in den Mannschaftsbus stieg, um nach Saragossa überzusiedeln. Dort findet an diesem Mittwoch das Viertelfinale gegen Spanien (19 Uhr live im WM-Ticker bei FAZ.NET) statt.





