Handball-WM in Ägypten : Corona im Gepäck

So zerzaust die deutsche Auswahl ins ägyptische Abenteuer startet, so umstritten die WM sein mag: Die sportlichen Aussichten sehen besser aus als vor ein paar Wochen. Doch über Folgen und Spätfolgen des Virus wird zu sprechen sein.
Im Februar 2016 wunderten sich die Jugendtrainer, wer da plötzlich alles Vereinshandball spielen wollte. Tore werfen wie Rune Dahmke, Würfe blocken wie Finn Lemke, Bälle halten wie Andreas Wolff: Die Nationalmannschaft hatte durch den überraschenden Titelgewinn bei der EM in Polen beste Werbung gemacht; Handball war Pausenthema, neue Mannschaften im Kindesalter entstanden in ganz Deutschland. Es sind auch diese Gedanken an den Boom von 2016, die alle Verantwortlichen des Deutschen Handballbundes (DHB) zu Befürwortern der WM in Ägypten machen. „Wir müssen sichtbar bleiben“, hat DHB-Vize Bob Hanning gesagt, „wir verlieren sonst eine ganze Generation.“





