Handball-Kommentar :
Wundertüte Wetzlar

Ein Kommentar von Rainer Seele
Lesezeit:
Der Wetzlarer Handballer Steffen Fäth spielt für die deutsche Nationalmannschaft gegen Schweden am 5. Januar.
Der Wetzlarer Handballer Steffen Fäth spielt für die deutsche Nationalmannschaft gegen Schweden am 5. Januar.dpa

Die HSG Wetzlar steht auf Platz 9 der Handball-Bundesliga. Bei der Weltmeisterschaft stellt sie freilich das größte Kontingent an deutschen Spielern. Im Fußball wäre das undenkbar.

Alle Achtung, die Provinz macht mobil, jedenfalls im Handball. Ein Phänomen seit Wochen und Monaten schon in der Bundesliga, auffällig jetzt auch in der Nationalmannschaft. Aus Wetzlar in die Welt? Das ist ohne weiteres möglich, wie das Aufgebot des Handball-Bundestrainers für das bevorstehende spanische Intermezzo beweist. Und mehr noch: Die HSG Wetzlar kann sich plötzlich sogar als HSG Deutschland verstehen, ein bisschen wenigstens. Weil Kommandeur Martin Heuberger gleich drei Wetzlarer in Marsch gesetzt hat. Mit klarer Dienstanweisung, bindend natürlich auch für alle Spieler, die nicht aus Mittelhessen stammen: einer gebeutelten Handball-Nation wieder ein wenig Glanz zu verleihen.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Viel Rauch um Sergio Pérez: der Mexikaner bleibt beim US-Team Cadillac
Formel 1:
Cadillac setzt weiter auf Pérez

Rechtzeitig vor seinem Heimrennen in Mexiko verlängert Sergio Pérez seinen Vertrag bei Cadillac. Noch wartet das US-Team auf seine ersten Punkte in der Formel 1.

Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Senior Consultant Baulogistik (w/m/d)
DB Engineering & Consulting GmbH
Zum Stellenmarkt