Handball-Bundestrainer Heuberger : Zielscheibe der Zweifler

Kritiker sagen, dass Bundestrainer Martin Heuberger überfordert sei - auch derzeit bei der Handball-WM in Spanien. Er reagiert mit demonstrativer Ruhe, einige Spieler mit Unverständnis.
Diese Hände. Zittern sie? Sie suchen jedenfalls sichtlich Halt. Sie wandern unruhig hin und her, sie wandern nach hinten, sie wandern nach vorn, während die deutsche Nationalhymne ertönt. Die Hände von Martin Heuberger belegen, mit welch großem Stress die Partien der deutschen Handball-Nationalmannschaft bei der WM in Spanien für den Bundestrainer verbunden sind. Auch sind viele Bewegungen des 48-Jährigen ungelenk, wirken fahrig, nervös. „Natürlich steht Martin hier gehörig unter Druck“, sagt Horst Bredemeier, der Vizepräsident Leistungssport im Deutschen Handballbund (DHB). „Auch wenn er weiß, dass man mit dieser Mannschaft nicht ganz vorn angreifen kann.“





