Handball-EM :
Pekeler und das Dilemma der Deutschen

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„Die Mannschaft nicht im Stich lassen“: Hendrik Pekeler wirft sich wohl auch Samstag noch mal ins Getümmel.
„Die Mannschaft nicht im Stich lassen“: Hendrik Pekeler wirft sich wohl auch Samstag noch mal ins Getümmel.EPA

Er ist vor dem „Spiel ohne Bedeutung“ gegen Portugal im roten Bereich angekommen. Doch Hendrik Pekeler wird seinen strapazierten Körper bei der Handball-EM weiter schinden – wenn auch nicht ganz aus freien Stücken.

Die Kraft, sagte Hendrik Pekeler, werde schon reichen. Sein Körper sprach jedoch eine andere Sprache. Pekeler wirkte ausgelaugt und matt, als er nach dem 26:22 gegen Tschechien in den Katakomben der Wiener Stadthalle stand, wie jemand, der nur noch nach Hause möchte. Und wenn man ihn vorher gesehen hatte, wie er sich in den Schlussminuten auf dem Parkett bewegte, „sehr sparsam, aber intelligent“, wie Bundestrainer Christian Prokop es charmant formulierte, dann konnte man diesen Wunsch nachfühlen.

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