Bundesliga-Titelentscheidung :
Der BVB als Meister? Da stimmt die Ökobilanz!

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Hans-Joachim Watzke mit Meisterschale: hier 2011 neben dem damaligen BVB-Trainer Jürgen Klopp
Hans-Joachim Watzke mit Meisterschale: hier 2011 neben dem damaligen BVB-Trainer Jürgen Kloppdpa

Hans-Joachim Watzke hat so viele Ämter inne, dass sich mit Dortmund als Meister einiges an Reise-CO2 einsparen ließe. Das ist moderner Fußball: vorbildlich geradezu, super nachhaltig. Eine Glosse.

Diese Kolumne hat, Achtung, Wortspiel mit Fahrtrichtungsanzeiger, keine Aktien in der deutschen Fußballmeisterschaft. Aber bei aller Neutralität soll doch mal eines festgehalten werden: Mit Solidaritätsthemen braucht ihr in nächster Zeit, also bis spätnachmittags Sonnabend, irgendwann nach 17.15 Uhr, niemand zu kommen, und mit niemand ist der FC Bayern München gemeint.

Denn es wäre schon ziemlich gut, wenn Borussia Dortmund deutscher Meister würde. Vorbildlich geradezu. Super nachhaltig.

Was da an Reise-CO2 eingespart wird, wenn der Präsidiumssprecher der Deutschen Fußball Liga (Hans-Joachim Watzke) und der Vizepräsident des Deutschen Fußball-Bundes (Hans-Joachim Watzke) dem Kapitän des Ballspielvereins Borussia von 1909 (nicht Hans-Joachim Watzke) gratulieren könnten – und dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Borussia Dortmund GmbH & Co KGaA (Hans-Joachim Watzke) auch, klar. Verdient ist verdient.

Meisterfeier mit Honoratioren? Na klar, Tradition verpflichtet. Leute, diese Pluraliatantum kann sich doch heute keiner mehr leisten. Meister, Schale, Watzke. Und alles inhouse. Da stimmt die Ökobilanz. Das ist moderner Fußball.

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