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DFB-Trainingslager : Löw lobt sehr guten Teamgeist

Zehn Tage Trainingslager gehen vorbei - und Bundestrainer Joachim Löw ist zufrieden Bild: dpa

Bundestrainer Joachim Löw verlässt das WM-Trainingslager der DFB-Elf in Südtirol mit einem positiven Fazit. Beim Testspiel gegen Kamerun am Sonntag fehlen aber Neuer und Lahm.

          Joachim Löw hat ein sportlich positives Fazit am letzten Tag des Trainingslagers in Südtirol gezogen. Der Bundestrainer zeigte sich erfreut von der Entwicklung der meisten verletzten Spieler, den Teamgeist lobte er überschwänglich und die Trainingseinheiten habe die Mannschaft konzentriert und effektiv genutzt. Er sprach von „klaren Fortschritten“ bei Neuer, Lahm und Khedira.

          Michael Horeni

          Korrespondent für Sport in Berlin.

          Am Sonntag (20.30 Uhr / Live in der ARD und im Ticker bei FAZ.NET) beim Länderspiel in Mönchengladbach gegen Kamerun werden allerdings Torhüter Neuer nach seiner Schulterverletzung und Kapitän Lahm wegen einer Knöchelblessur weiterhin fehlen. Dem Einsatz von Sami Khedira, der am Donnerstagabend beim Trainingsspiel gegen die U20 einen Schlag auf sein wegen eines Kreuzbandrisses operiertes Knie bekam, steht nichts im Weg. „Man merkt, dass man volle Kraft auf das Knie bekommt und es hält“, sagte der Mittelfeldspieler.

          „Mir geht es gut“: Sami Khedira (Mitte) gibt Entwarnung

          Löw kündigte an, dass er für das letzte Testspiel am kommenden Freitag gegen Armenien mit dem Einsatz von Lahm und Neuer rechne. Bastian Schweinsteiger bezeichnete Löw schon für die Partie gegen Kamerun als „einsatzfähig“, ebenso wie Marcel Schmelzer, der nach seiner Knieverletzung immer noch nicht mit der Mannschaft trainieren konnte. Der Dortmunder Verteidiger selbst klang nicht sonderlich optimistisch, was die endgültige WM-Nominierung angeht, die der Bundestrainer am kommenden Montag vornehmen muss.

          „Die WM wäre das absolute Highlight. Es wäre bitter, wenn ich wegen einer solchen Kleinigkeit nicht mitfahren könnte“, sagte Schmelzer in der „Frankfurter Rundschau“. Angesichts von den drei prominenten Feldspielern, die schon über den Nominierungstermin angeschlagen bleiben oder ohne regelmäßige Spielpraxis sein werden, reduzieren sich die Chancen Schmelzers.

          Die Sonne scheint wieder etwas mehr für Bundestrainer Joachim Löw und die DFB-Elf

          In der Mannschaft, so Löw, seien aus Vereinsinteressen nationale Interessen geworden. „Wir haben einen sehr guten Teamspirit, der ist nicht vergleichbar mit 2012.“ Allerdings sprach der Bundestrainer auch vor zwei Jahren während der EM trotz immer wiederkehrender Zweifel stets von guter Stimmung in der Mannschaft.

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