Ende einer spanischen Ära :
Die lange Reise der Goldenen Generation

Von
Hans-Günter Kellner, Madrid
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Trauriger Abgang: Andres Iniestea und Sergio Ramos verlassen den Platz im Stade de France.
Trauriger Abgang: Andres Iniestea und Sergio Ramos verlassen den Platz im Stade de France.Imago

Es begann 2002 mit einem Tor gegen Deutschland und endete mit einem Gegentreffer gegen Italien. Jahrelang haben die Spanier mit ihrem schnellen Kurzpassspiel den Fußball dominiert – nun kündigen sich einige Rücktritte an.

Spaniens Fußballmärchen begann mit einem Tor von Fernando Torres gegen Deutschland. Aber nicht 2008, als Torres Linksverteidiger Lahm überlief und den Ball gekonnt über den herausstürzenden Jens Lehmann lupfte. In Wahrheit nahm aber alles schon viel früher seinen Lauf. Schon 2002 spielte ein gewisser Andrés Iniesta einen Ball in die Tiefe auf den schnellen Torres, schon damals spitzelte der Spanier den Ball zwischen zwei Deutschen ins Tor, Spaniens U-19 wurde Europameister. Als die Spanier sechs Jahre später wieder gegen Deutschland im Endspiel standen, war alles längst einstudiert.

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