Vorwurf an Agarpolitik : „Unklare Signale“ verärgern Landwirte

Vorgaben zu Düngemitteln, Landstillegungen, Natur- und Tierschutz: Hessens Bauern schimpfen über die vielen, teils widersprüchlichen Forderungen der Politik.
Als der Mähdrescher neben dem Geflügelhof von Bauer Axel Strauß den Motor anwirft, zieht bald eine dichte Staubwolke über den Acker. So sieht Trockenheit auf dem Land aus. Wässern kann Strauß nicht, denn er hat keinen direkten Zugang zum Grundwasser, wie das bei den Landwirten wie Wolfgang Dörr im Ried der Fall ist. Und er könne zwar seine Flächen gut beregnen, sagt Dörr, dafür müsse er aber pro Woche 2000 Euro aufbringen. Geld, das er auf seine Preise in der Direktvermarktung aufschlagen muss.
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