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Hohe Spritpreise : Frust an der Zapfsäule

Unglückszahlen: Tankstellenbetreiber schaue nicht mehr auf die Preise. Bild: Albermann, Martin

Benzin und Diesel sind so teuer wie noch nie. Betroffen sind besonders Pendler. Manche überlegen, wie lange sie sich das Tanken noch leisten können.

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          Langsam geht Yusuf Mengüllüoglu um sein Auto herum. Der junge Mann stützt sich auf Krücken. Er muss sie erst beiseite stellen, bevor er den Tankdeckel seines schwarzen Audi A3 öffnet und zum Zapfhahn greift. Als die Tanksäule brummt, schaut der Student bedächtig auf den Zähler. 25 Euro sind sein Limit. Nach gerade einmal knapp 16 Litern Diesel muss er den Zapfhahn schon zurückhängen. „Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, wann ich das letzte Mal vollgetankt habe.“

          Othmara Glas
          Volontärin

          Mengüllüoglu, braun-weiß kariertes Hemd, blaue Jeans, weiße Turnschuhe, braucht sein Auto, weil er behindert ist. Am Donnerstagvormittag kommt er gerade aus Frankfurt, ist auf dem Weg zurück nach Hause – er wohnt in der Nähe von Aschaffenburg – und hält noch schnell an der Aral-Tankstelle im Frankfurter Stadtteil Niederrad. Es ist kurz nach 11 Uhr, die blaue Preistafel zeigt 1,57 Euro für einen Liter Diesel an. Der 29 Jahre alte Mann hat Glück: Eine halbe Stunde zuvor waren es noch acht Cent mehr.

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