Rudolf und Heinrich Burnitz : Star-Architekten der Bürgerstadt
Rudolf Burnitz und sein Sohn Heinrich haben das Gesicht Frankfurts verändert. Viele ihrer Bauten sind zerstört worden, geblieben ist das monumentale Gebäude der Neuen Börse.
Das alte Frankfurt ist untergegangen. Die Altstadt natürlich, aber auch das Frankfurt der großbürgerlichen Villen, prächtigen Geschäftshäuser und repräsentativen öffentlichen Bauten. Nur wenige Gebäude der beiden Architekten Rudolf und Heinrich Burnitz, die im 19. Jahrhundert mit ihren Schöpfungen das Gesicht der neuen Bürgerstadt jenseits des mittelalterlichen Fachwerk-Zentrums entscheidend konturiert haben, überdauerten den Bombenkrieg und den Abrisswahn der Nachkriegszeit: der von Rudolf Burnitz entworfene Burnitzbau am Mainkai etwa, heute Teil des Altbauten-Ensembles des Historischen Museums, eingerahmt im Westen vom Bernus-Bau und im Osten von der Saalhofkapelle; oder die von seinem Sohn Heinrich und Oskar Sommer geplante Neue Börse, die heute eigentlich alte Börse heißen müsste.





