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Stellplätze dringend gesucht! : So wenig Park-and-Ride-Plätze gibt es für Pendler

Umsteigen leicht gemacht: U-Bahn-Haltestelle mit Parkhaus an der Borsigallee in Frankfurt. Bild: Francois Klein

In der Rhein-Main-Region müssten mehr Park-and-Ride-Anlagen gebaut werden – doch es mangelt an Flächen. Dabei haben bereits eingeführte Gebühren für Parkplätze auf den vorhandenen Anlagen zumindest für gewisse Entspannung gesorgt.

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          Thomas Flügen ist Pendler. Jeden Tag fährt er von seinem Wohnort Lörzweiler in Rheinhessen zu seinem Arbeitsplatz an der Borsigallee in Frankfurt. Borsigallee – bei diesem Namen graust es allen Autofahrern, denn auf dieser Straße staut sich jeden Morgen und Abend der Verkehr. Flügen indes hat eine Lösung gefunden, den Staus auszuweichen. Von Lörzweiler, das keinen Bahnanschluss hat, fährt er über den Rhein nach Bischofsheim und stellt dort seinen Wagen auf dem Park-and-Ride-Platz (P+R) ab. Danach fährt er mit der S-Bahn zur Konstablerwache in Frankfurt und von dort aus weiter mit der U7 zur Borsigallee.

          Hans Riebsamen

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          So ähnlich wie Flügen machen es Tausende anderer Pendler, die aus dem Umland nach Frankfurt zur Arbeit müssen. Sie fahren zu einer der mehr als 500 P+R-Anlagen im Einzugsgebiet des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) und steigen dort vom Auto auf die S-Bahn oder den Regionalzug um. Der bringt sie in der Regel nach Frankfurt – zumindest 85 Prozent der Berufspendler, die ihren Wagen auf einem der 35.000 P+R-Stellplätze parken, wie der RMV in seinem vor vier Jahren erstellten Maßnahmenplan Park and Ride feststellt.

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