„Magic Maids“ : Hexen!

Eisa Jocson und Venuri Perera beschwören im Mousonturm das Widerstandspotential gegen die globale Ausbeutung von Care-Arbeiterinnen.
Frankfurt ⋅ Ein ganzes Sortiment an Besen ist an der Wand aufgereiht. In der Ecke bereiten sich die Performerinnen Eisa Jocson und Venuri Perera vor. Es wirkt wie ein kleines Ritual, wenn sie sich gegenseitig mit den Händen über den Körper streichen. Ein Ritual, das vorbereitet, schützt, vielleicht stärkt und aktiviert. Dann werfen sie eine Gewürzmischung aus kleinen Schalen auf Bühne und Publikumsränge, während ihre Lippen sich bewegen, als flüsterten sie eine Beschwörung. Ist der Raum derart bereitet, greifen sie beide zu einem Besen, klemmen ihn sich zwischen die Beine und beginnen, sich langsam durch den Raum zu bewegen, eins werdend mit den Besen, die hinter ihnen über den Boden streichen, als wären sie Verlängerungen ihrer Körper.
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