Stiftungsaufsicht in NS-Zeit : Plünderer im Dienst der Stadt

Einer der großen Raubzüge der damaligen Zeit: Der Stadtrat Bruno Müller hat dazu beigetragen, dass die vielen jüdischen Stiftungen in Frankfurt finanziell ausgeblutet sind, wie eine Studie zur Stiftungsaufsicht in der NS-Zeit zeigt.
Nachdem die Nationalsozialisten im März 1933 das Rathaus usurpiert und ihren „alten Kämpfer“ Friedrich Krebs kommissarisch zum Oberbürgermeister gemacht hatten, enthoben sie die demokratisch gewählten Stadträte ihrer Ämter. Den jüdischen Oberbürgermeister Ludwig Landmann zwangen die neuen Herren sogar ins Exil. Nur ein Stadtrat blieb in Amt und Würden, der Rechtsdezernent Bruno Müller. Im April 1933 trat er in die NSDAP ein.
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