Fotoausstellung : Gesichter gegen den Hass

Der Fotograf Rafael Herlich hat Menschen porträtiert, die Hass, Gewalt, Rassismus und Antisemitismus erfahren haben – und solche, die sich dagegen stellen.
Die Porträts von vier Überlebenden von Anschlägen, Gewalt und Antisemitismus zeigt der Fotograf Rafael Herlich im Haus am Dom: einen alten Mann im Gebet in der Westend-Synagoge mit einer eintätowierten KZ-Nummer am Arm. Aber auch ein junges Mädchen, das dem Krieg in der Ukraine entflohen ist und gerade in Frankfurt eintrifft. Seine blonden Zöpfe sind blau eingefärbt – gelb und blau, die Farben ihres bedrängten Heimatlandes. Dann ein junger Mann, Dominique Bircan Baltas, der 2020 dem Anschlag in Hanau knapp entkommen ist. Zuletzt sehen wir einen schon etwas älteren Mann, den einstigen israelischen Leichtathleten Shaul Ladany, der 1972 das Olympia-Attentat in München überlebt hat. Vier Fotos, eine Botschaft: Der Hass trifft viele.
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