FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Markt für Kinderräder :
„Puky hat einiges versäumt“

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Familiensache: Die Gründererbinnen Sabine Bröhl und Martina Kuchenbecker (von links) zusammen mit der Manager Marc Thiel.
Familiensache: Die Gründererbinnen Sabine Bröhl und Martina Kuchenbecker (von links) zusammen mit der Manager Marc Thiel.Domenic Driessen

Einst standen sie in fast jeder Familiengarage, inzwischen haben jüngere Wettbewerber den Kinderrädern von Puky den Rang abgelaufen. Jetzt soll ein Aufräumer die Wende bringen.

In einer abgelegenen Produktionshalle in Wülfrath werden Kindheitserinnerungen wach – auch für Martina Kuchenbecker und Sabine Bröhl. Ihnen gehören gut zwei Drittel des Traditionsunternehmens Puky, das seit 1960 hier im Niederbergischen Land Fahrräder zusammensetzt, Kinderroller und andere Spielwaren produziert. In einem selbst entwickelten Labor testet Puky hier seine Roller und Laufräder auf ihre Widerstandsfähigkeit, einige Teile produziert das Unternehmen auch selbst. Die Lenker biegen Arbeiter inzwischen nicht mehr per Hand, das übernehmen Roboterarme und Maschinen. Früher haben Kuchenbecker und Bröhl in den Ferien oft im Betrieb ausgeholfen, das war allerdings noch in der alten Produktion, mitten in der Innenstadt. „Aber der Geruch ist der gleiche“, erinnert sich Sabine Bröhl, die Enkelin des Unternehmensgründers Heinz Kuchenbecker.

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