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Lehre im Wintersemester : Muss man am Bildschirm Gesicht zeigen?

  • -Aktualisiert am

Nicht jede Person fühlt sich im Homeoffice auch bereit, die Kamera für das Onlinemeeting anzuschalten. An Hochschulen und Universitäten kann es aber Probleme geben, wenn Studierende es nicht tun. (Symbolbild) Bild: Reuters

Und wie lässt sich Schummelei bei Fernklausuren in den Griff bekommen? Auskunft auf drängende rechtliche Fragen im Wintersemester.

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          Die Pandemie lässt auch im Wintersemester kaum Lehrveranstaltungen und Prüfungen in Präsenz zu. Die Hochschulen setzen deshalb fast nur auf digitale Angebote. Videokonferenzen können Präsenzveranstaltungen in gewisser Weise ersetzen. Die digitale Vorlesung bleibt aber eine didaktische und pädagogische Herausforderung.

          So wollen Studenten oft ihr Bild nicht zuschalten. Fehlende Kamera, schlechte Internetverbindung und Schutz des häuslichen Rückzugsbereichs sind dafür gute Gründe. Mancher will der Vorlesung auch nicht seine ungeteilte Aufmerksamkeit schenken und sich bei Nebenbeschäftigungen nicht zeigen.

          Für Dozenten ist das unbefriedigend. Gestik und Mimik lassen darauf schließen, ob Studenten dem Unterricht folgen können. Aber müssen diese mit negativen Konsequenzen rechnen, wenn sie sich auf Aufforderung nicht zeigen? Davon kann keine Rede sein, wenn das Zuschalten an technischen Gründen oder an fehlender Ausstattung scheitert. Aber auch wenn es möglich ist, muss das Bild einen notwendigen Mehrwert zum bloßen Zuhören oder zur Teilnahme ausschließlich per Ton haben.

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